Projekt „Zero Emission Transport“ in Wien
Die Teilnehmerzahl am Projekt „Zero Emission Transport“ der Wirtschaftskammer Wien ist auf 50 angewachsen.
Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt. Wie Bürgermeister Michael Ludwig und WKW Präsident Walter Ruck bei einer Pressekonferenz am 12. Mai berichteten, sparten die Unternehmen bisher auf 5 Mio. Kilometer 2.000 Tonnen CO2 ein. Damit wurde ein neuer ein neuer Meilenstein erreicht: 50 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Größen absolvieren freiwillig ihre Fahrten in den 1. und 2. Bezirk emissionsfrei. Die eingesparte CO2-Menge entspricht jener Menge, die etwa 150 Hektar Wald in einem Jahr aufnehmen würden. Das ist etwas mehr als die Fläche des 6. Bezirks Mariahilf.
Nachfrage nach Spezialfahrzeugen
Für Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien, zeigt es sich klar, dass das Projekt in der betrieblichen Praxis angekommen und ein wichtiger Impulsgeber für die mobile Transformation in Wien ist. Und das nicht nur mit Pkw und Lieferwägen, die Nachfrage nach emissionsfreien Spezialfahrzeugen ist erwiesenermaßen da.
Eines der neuen Unternehmen, das sich jetzt ZET angeschlossen hat, ist Ankerbrot. Für Tina Schrettner, Ankerbrot, Geschäftsführerin Marketing, Filialvertrieb und Nachhaltigkeit, ist die Teilnahme an ‚Zero Emission Transport‘ nur konsequent und daher ein zentrales Thema. Lkws mit Kühleinrichtung sind auf längeren Strecken noch nicht elektrisch unterwegs; der gesamte Fuhrpark wird schrittweise auf E-Mobilität umgestellt und die ersten Anker-E-Fahrzeuge sind bereits in Wien im Einsatz. Bis 2035 soll der eigene Transport komplett emissionsfrei sein.
Auch das Bauunternehmen Porr verstärkt nun als Teil von ZET seine Nachhaltigkeits-Aktivitäten, hat aber einem zunehmenden Bedarf an großen Baumaschinen mit Elektroantrieb, wie Porr CEO Karl-Heinz Strauss sagt.
Das Entsorgungsunternehmen Saubermacher beteiligt sich seit 2024 aus Überzeugung an dieser Initiative und setzt heute neun elektrische LKW in Wien ein. erklärt Aufsichtsratsvorsitzender und Gründer Hans Roth. Gerade der städtische Raum sorge emissionsärmere und leiserere Sammlung für weninger Lärm, der durch elektrische Aufbauten und Antriebe stark vermindert werde..
Stadt Wien / Christian Fürthner· Wirtschaftskammer Wien